olive-intense

Willkommen bei 0live.intense
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

LINKS

Oft werden grüne Oliven mit Eisengluconat schwarz gefärbt


Es wird in der Lebensmittelindustrie als so genannter Lebensmittelzusatzstoff aus
der Gruppe der Stabilisatoren zum Schwärzen von Oliven verwendet. Künstlich
geschwärzte Oliven erkennt man daran, dass der Olivenkern noch grünlich, das
Fleisch der Olive hingegen schwarz ist. Durch Zugabe von zuerst Natriumhydroxid
und Eisengluconat später kommt es in Lebensmitteln zu einem Oxidationsvorgang
und zu einer Schwarzfärbung, welche am Ende mit Eisengluconat stabilisiert wird.
Es ist in der als Lebensmittelzusatzstoff der Bezeichnung (E 579) ausschließlich für
Oliven zugelassen.

Eisengluconat wird in der Pharmazie beispielsweise als Säureregulator oder zur
Steigerung der Eisenwerte verwendet. Der Stoff ist Bestandteil von Arzneimitteln
und Diätetika, um den Eisenblutspiegel zu erhöhen. Der Wirkstoff gilt als
unbedenklich; bisher wurden keine schädlichen Nebenwirkungen von Eisengluconat
festgestellt. Nur bei hochdosierten intravenösen Gaben können schwere Reaktionen
auftreten. Eisengluconat kann reversible Verfärbungen der Zähne hervorrufen.

Abgerufen am 29.10.2018
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisengluconat

Werden Eisen-II-Gluconat (E 579) oder Eisen-II-Lactat (E 585) auf der Verpackung
angegeben, so wurde künstlich gefärbt.


Diese naturgereiften Oliven wurden in einer Salzlake eingelegt.
Der Kern der roten Olive wurde sehr dunkelrot.


Diese Oliven hingen zusammen am gleichen Ast.



Die rote Olive war weicher als die anderen, bitter waren sie alle (heftig).
Die leichte Rotfärbung vom Olivenkern kann man gerade so erkennen.
Nur der rote  Olivensaft ist die Ursache, sonst nichts. Die Haut ist schon
schwarz, im Inneren ist die Olive aber noch leicht grünlich.
Wenn die grünen Oliven durch die Industrie nun schwarz gefärbt werden,
gibt es ja keinen roten Saft der den Olivenkern verfärben kann.

Um endlich mal Licht in das Oliven-Durcheinander zu bringen.
Grüne Oliven sind unreife Früchte.
An keinem Olivenbaum reifen die Olivenfrüchte gleichmäßig heran.
Während einige noch unreif und grün sind, werden andere bereits violett
oder sogar dunkelviolett. Manche sind noch winzig klein, während andere
bereits prall und dick sind. Ebenfalls werden die Ertragsverluste durch
herunterfallende Früchte bei einer Olivenernte der grünen Oliven minimiert.

Erst kommt die Ernte, dann das Einfärben, oder auch nicht, dann die
Entbitterungs-Kur durch ständiges wässern (siehe Rezepte Oliven einlegen).
Erst jetzt kommen die Oliven in die Salzlake. Nach dieser Prozedur kann man
die Oliven zum Verzehr genießen. Nun können die Oliven auch zur
Weiterverarbeitung in Dosen, Gläsern eingedünstet werden.

Gefärbte schwarze Oliven wirken grundsätzlich schöner und edler und werden
häufig bevorzugt gekauft. Schwarze naturgereifte Oliven sind erheblich teurer,
weil der Ernteaufwand viel höher ist.
Das sind nur einige der Gründe warum viele Hersteller ihre Oliven schwärzen.

Links der Kern der schwarzen naturgereiften Olive und rechts der Kern der grünen Olive.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü