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Um an das restliche Öl im Pressrückstand zu gelangen, werden Lösungsmittel wie
Hexan oder Leichtbenzin verwendet. Zuletzt wird das Öl mit Wasserdampf über
mehrere Stunden auf bis zu 240 Grad erhitzt, um verbleibende Reste von
unerwünschten Stoffen wie Pestizide und Lösungsmitteln zu entfernen. Zudem
verflüchtigen sich bei diesen Temperaturen die letzten Geschmacks- und
Geruchsstoffe. Leider werden bei diesen industriellen Verarbeitungsprozessen
neben unerwünschten Begleitstoffen  auch positive Fettbegleitstoffe, Aromen,
hitzeempfindliche Enzyme und Vitamine sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren
zerstört.

Dieses industriell hergestellte Öl hat demzufolge nichts mehr mit einem natur-
belassenen und gesunden Olivenöl zu tun!

Neunzig Prozent der Olivenöle, die in den Supermärkten die Regale füllen, sind – laut
Etikett – hochwertige Extra Vergine Olivenöle. Das Olivenöl, das die Ölmühlen verlässt
ist jedoch zum Großteil ungenießbares Lampantöl, im besten Falle einfaches natives
Olivenöl. Nur ein winziger Teil davon ist Extra Vergine Olivenöl.

Woher kommt nun all das Extra Vergine Olivenöl wenn es in Wirklichkeit gar nicht
produziert wird? Ganz einfach: Das minderwertige Lampantöl wird durch industrielle
Behandlung und Mischung mit ein wenig nativem Olivenöl dem Verbraucher als Extra
Vergine Olivenöl verkauft.

Wenn in den Supermärkten der Liter Extra Vergine Olivenöl für weniger als 5,
manchmal sogar unter 3 Euro verkauft wird, dann KANN es kein echtes und
gesundes Extra Vergine Olivenöl sein. Mit viel Glück vielleicht ein natives Olivenöl.

Im Jahr 2005 wurden beispielsweise 100.000 Tonnen als Extra Vergine deklariertes
und für Deutschland bestimmtes Olivenöl im Wert von 6 Millionen Euro beschlagnahmt.
Es hatte sich um Rapsöl gehandelt, das mit Carotin und Chlorophyll olivenöltypisch
eingefärbt war.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzen%C3%B6le#Raffinierte_%C3%96le


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